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Zwischen Hebebühne und Kalender: Wo Werkstätten täglich Zeit verlieren

In der Werkstatt wird gearbeitet.

Am Fahrzeug. Am Kunden. Am Problem.

Und trotzdem geht jeden Tag Zeit verloren – nicht an der Hebebühne, sondern dazwischen.


Warum der Werkstattalltag immer gewinnt – und die Planung verliert

Morgens um sieben läuft der erste Kaffee, die erste Hebebühne geht hoch – und irgendwo zwischen Kundenanruf, Schlüsselübergabe und „Hesch no schnell füf Minute?“ verschwindet die Planung des Tages. Nicht offiziell. Einfach so. Still und leise. Der Werkstattchef weiss zwar ungefähr, wer was machen sollte. Der Kalender weiss auch irgendetwas. Und die Realität macht dann sowieso ihr eigenes Ding. Fahrzeuge stehen bereit, Mitarbeitende auch – nur leider nicht immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Niemand arbeitet zu wenig, aber alle verlieren Zeit. Und am Abend fragt man sich wieder einmal: Wo ist der Tag eigentlich geblieben? Willkommen zwischen Hebebühne und Kalender – dort, wo Werkstätten täglich Geld verbrennen, ohne es zu merken.

 

Improvisation ist kein Planungssystem

Im Büro sitzt oft die Person, die alles zusammenhält. Rechnungen, Kunden, Telefon – und der Kalender. Meist ein Papierkalender oder ein separates System, sauber geführt und voller Einträge. Was darin fehlt, ist nicht Fleiss, sondern Information. Denn der Kalender zeigt Termine, aber nicht die Realität der Werkstatt. Er sagt nichts darüber, welcher Mechaniker an welchem Fahrzeug steht, wer ausgelastet ist und wo noch Luft wäre. Genau diese Information liegt woanders – draussen in der Werkstatt, im Kopf des Chefs, zwischen Hebebühne und Werkzeugwagen.

Wenn ein Kunde anruft und einen Termin möchte, entsteht jedes Mal dieselbe stille Unsicherheit. Der Wille zu helfen ist da, der Kalender auch. Aber die entscheidende Frage bleibt offen: Passt das wirklich? Also wird gezögert, geschätzt oder kurz unterbrochen. Der Kunde wartet, der Betrieb improvisiert, und am Ende hofft man, dass der Plan dann schon irgendwie aufgeht. Niemand macht etwas falsch. Es ist einfach ein klassischer Fall von Planung am falschen Ort.

 

Leerlauf kostet - Überbuchung auch

Ein guter Werkstattchef merkt schnell, wenn etwas nicht stimmt. Nicht auf der Rechnung, sondern im Bauch. Zwei Mechaniker sind im Stress, einer wartet. Ein Ersatzwagen ist plötzlich doppelt vergeben. Und irgendwo steht ein Fahrzeug länger als geplant, weil es „halt reingerutscht“ ist. Niemand macht das absichtlich. Es passiert einfach, wenn man den Überblick verliert. Die Mechaniker arbeiten, die Hebebühnen laufen, aber die Auslastung ist mehr Gefühl als Gewissheit. Und Gefühl ist in der Werkstatt ein schlechter Buchhalter.

Richtig teuer wird es dort, wo man es am wenigsten sieht. Ein Mechaniker hätte noch Kapazität, aber keiner merkt es. Ein Auftrag wird abgelehnt, obwohl er gepasst hätte. Oder schlimmer: Er wird angenommen, obwohl weder Zeit noch Ersatzwagen wirklich verfügbar sind. Dann wird geschoben, erklärt, entschuldigt. Kunden reagieren selten begeistert, wenn Planung auf Hoffnung basiert. Und jeder Ersatzwagen, der zu früh oder zu lange blockiert ist, steht nicht einfach herum – er kostet Geld.

 

Werkstatt planen statt Leerlauf finanzieren

Der Werkstattplaner von BetterWorking bringt Ordnung und Sicherheit statt Bauchgefühl. Er zeigt auf einen Blick, welcher Mechaniker woran arbeitet, wo noch Platz ist und wann Ersatzwagen blockiert sind. Überbuchungen fallen auf, bevor sie Stress machen. Leerlauf wird sichtbar, bevor er teuer wird. So trifft der Werkstattchef bessere Entscheidungen – schneller, ruhiger und mit deutlich weniger Unsicherheiten . Nicht, weil er mehr arbeitet, sondern weil er klüger plant. Und das ist am Ende die günstigste Investition im ganzen Betrieb.